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Samstag, 31. Oktober 2015

Samhain


Happy Halloween oder Blessed Samhain - egal wie ihr dieses Fest feiert und begeht. Es hat seinen ganz eigenen Charme und Zauber. Ich persönlich begehe es ja auf beide Arten. Mit den Freunden feiern wir eine Halloweenparty mit Verkleiden und lustigem Beisammen sein. Aber in der Stille orakel, opfere, bete ich und gedenke der Toten. Samhain ist eine wunderbare Zeit zum Innehalten, zur Innenschau. Und da ich heute nach Innen schaue, möchte ich euch ein paar Anregungen da lassen, es mir gleich zu tun.



Vielleicht legst du gerne Tarot, vielleicht magst du Orakel-Karten, vielleicht befragst du die Runen oder du meditierst über die folgenden Fragen:

Herbst-Ernte
Was kannst du verwenden? Was hat der Herbst dir in Hülle und Fülle bescherrt? Welche reichen Erkentnisse nimmst du mit aus der letzten Zeit? Wie sieht dein innerer und dein äußerer Reichtum aus? Was brauchst du für dich? Was kannst du teilen?

Vorratskammer
Was konntest du beiseite stellen? Was hast du eingemacht? Was möchtest du mitnehmen in die dunkle Zeit? Was hast du gesammelt? Was soll dich nähren?

Winter-Prüfung
Der Winter kann dunkel und hart sein. Und er kann lang werden. Welche Prüfung erwartet dich diesen Winter? Welche verborgenen Probleme oder Unklareiten werden sich in der Dunkelheit zeigen. Wirst du dich ängstigen? Wie kannst du ihnen (und der sogenannten Winterdepression) entgehen? Oder wie kannst du dich wappnen und dich ihnen entgegen stellen?

Pfad zwischen den Welten
Welche neuen Wege willst und wirst du ein schlagen? Gibt es alte Methoden, die du loslassen möchtest? Durch welche Methoden möchtest du sie ersetzen. Methoden können auch Verhaltensweisen sein. Was an dir möchtest du gehen lassen und was soll an dieser Stelle entstehen? Manchmal ist es ein schmaler Grat den wir wandern ...

Das Geschenk von Samhain
Welche Geschenke bringt dir das neue Jahr/ die nächste Zeit? Auf was freust du dich und was wünscht du dir an guten Dingen, die dir wiederfahren sollen? Male sie dir genau aus. Wenn es hart wird, kannst du dich an dieses Bild erinnern und der inneren Költe trotzen.


Geöffnete Pforten
Zu Samhain sind die Pforten zwischen den Welten geöffnet heißt es. Wer wird dich besuchen? Welche Botschaft geben dir deine Ahnen, die Verstorbenen mit? Welche unerwarteten Begegnungen werden in nächster Zeit geschehen? Was kannst du daraus lernen?

Loslassen
Von was verabschiedest du dich? Geht es im Guten oder hinterlässt es einen schalen Nachgeschmack? Was ist der positive Aspekt in diesem Loslassen, vielleicht auch als so empfundenen Verlust.

Erinnerung
An was möchtest du dich erinnern? Erinnern, um es abzuschließen? Erinnern, um es wieder für dich präsent zu machen? Überwiegen die guten oder die schlechten Erinnerungen? Stärken sie dich oder stören sie deinen natürlichen Lebensfluss?

Zum Schluss ... fasst du alles noch mal für dich zusammen. Was für ein Bild entsteht? Wer bist du in diesen Bild? Oder wie bist du? 

Ich wünsche euch eine stärkende, einsichtige Zeit. Blessed Samhain!



Mittwoch, 14. Oktober 2015

Die Welt verändern



Wenn ich mir tagtäglich die Nachrichten anhöre, die rund um den Globus passieren, dann werde ich manchmal betrübt. Krieg, Verletzte, Traumatisierte, Kinder in Not, Hunger, Naturkatastrophen und etliche weitere Schreckensnachrichten brechen über mich herein. Es sind die großen Dinge der Welt, die sich zu entwicklen scheinen ohne, dass ich daran etwas ändern kann. Klar, jede Stimme zählt und so bin ich gerne bereit meine Stimme bei Avaaz oder Campact zu geben, für Dinge, die geändert werden können. Seine Stimme mit einem Klick abgeben - das ist nicht schwierig. Es kostet mich nichts, aber umgedreht bin ich eben auch nicht aktiv dabei. Natürlich kann ich mich für Projekte vor Ort engagieren, aber im Großen und Ganzen: Ich fühle mich hilflos. 

In solchen Momenten versuche ich nicht zu resignieren und ich denke zurück zu der Zeit als ich entschied Erzieherin zu werden. Erziehrin, das ist nicht gerade ein Job bei dem man die Welt rettet. Aber wir alle wissen es: Die wichtigsten prägsamen Jahre liegen in der Kindheit. Und genau darum habe ich mich dafür entschieden. Ich möchte in diese kleinen Köpfe, in diese kleinen Herzen, ja in diese kleinen Seelen einpflanzen was wichtig ist um diese Welt ein wenig besser zu machen. Liebe, Toleranz, Vernunft, Verständnis, Vergebung und die Liebe zur Natur. Vielleicht habe ich in der Aufzählung noch etwas vergessen, aber das ist es was mich bei meiner Arbeit antreibt. Das sind keine großen Dinge, die ich dort in meinem Alltag vollbringe, aber ich hoffe die Güte einzupflanzen aus der diese Kinder einmal etwas Großes oder viele kleine Dinge tun um diese Welt zum Guten zu verändern.

Ein wunderbares Vorbild in dieser Hinsicht ist auch Mutter Teresa (1910 - 1997). Sie hat sich ihr Leben lang um die Ärmsten der Armen gekümmert und konnte durch ihre Arbeit so viele Menschen auf der Welt inspirieren es ihr gleich zu tun. Und wisst ihr was sie über ihre Arbeit gesagt hat?

"Wir können keine großen Dinge vollbringen - nur kleine, aber die mit großer Liebe."